16.1.2016 GEDENKEN IN MAGDEBURG

16.1.2016 GEDENKEN IN MAGDEBURG

16.000 UNVERGESSEN

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Am 16. Januar 2016 war es wieder soweit. Der Tag des Bombenangriffs auf Magdeburg jährte sich zum 71. Mal.

Magdeburg hatte mehrere Angriffe zu überstehen. Doch der 16. Januar steht als Pseudonym für die Vernichtung der Stadt. Wer jetzt genauere Informationen über die Angriffe haben möchte, sollte sich im Netz bedienen. Es gibt genügend Seiten, die dieses erörtern.(Zerstörung Magdeburgs) Lediglich die Zahl der Opfer ist mittlerweile unterschiedlich. Offizielle Stellen behaupten, dass sich die Zahl der Opfer bei 2.500 ansiedeln würde, nicht wie vor ein paar Jahren, als man noch 16.000 annahm.

Man muss dazu sagen, dass die Zahl sich nach unten korrigierte nachdem linke Politiker und angebliche Wissenschaftler mit Nachdruck die Zahl verbreiteten und somit ca. 13.500 Tote verschwinden ließen.

Ein Bündnis aus diversen Organisationsstrukturen (NPD, Die Rechte und Parteifreie) war der Meinung, dass man ein Gedenken in Magdeburg aufrechterhalten muss. Doch wie? Die Diskussionen waren lang und schließlich kam man zu dem Entschluss, dass man versuchen würde, den Trauermarsch weiter zu führen. So viel zur Entstehung des ersten Trauermarsches in Magdeburg, ohne die „Initiative gegen das Vergessen“. Ob es sinnvoll war oder nicht, sollen andere entscheiden. Allerdings war für uns die Devise nachdem ein Auto entglast wurde: Jetzt erst recht. Wir stehen jedenfalls für Diskussionen bereit, für den Fall das die erfahreneren Kameraden Ratschläge und Tipps haben sollten.

Die letzten Jahre haben in Magdeburg gezeigt, dass linke Krawalltouristen durchaus in der Lage sind zu stören. Somit hatten wir einige Pläne parat, um einen würdevollen Gedenkmarsch abzuhalten. Glücklicherweise funktionierte aber Plan A gleich beim ersten Versuch.

Zum Ablauf:
Nachdem gegen ca. 12.15 Uhr die letzte Person kontrolliert wurde und den Kessel am ZOB betreten konnte, wurden die Auflagen verlesen, um anschließend Aufstellung zu beziehen. Pünktlich und wie geplant um 12.30 Uhr konnte der Trauermarsch loslegen. Auf dem Weg zum Westfriedhof wurden nur kleine Störversuche wahrgenommen, aber der Marsch konnte ungestört zum Zielpunkt weiter reisen. Kurz vor dem Westfriedhof wurde uns dann aber mit geteilt, dass der Friedhof besetzt worden wäre – da unser Ziel der Westfriedhof war und nicht das Betreten des Friedhofes, nahm man es zur Kenntnis und nahm Aufstellung zu einer Gedenkrede einer Gastrednerin aus Bautzen. Während dieser Rede nahmen wir ein ungebührliches Verhalten einiger Linker auf dem Westfriedhof wahr. Anscheinend ist dem Linken Pöbel mal wieder nichts zu schade um gegen „rechts“ zu demonstrieren. Gleich hinter dem Zaun sprangen in bester Zirkusmanier einige volldemokratisierte Linke auf den dort liegenden Gräbern. Als wir dieses Verhalten in Bild und Ton nach der Rede festhalten wollten, war die Polizei der Meinung uns daran zu hindern, während der Pöbel doch langsam ruhiger wurde. Der einzige Fehltritt der Polizei an diesem Tag. Ob es daran lag, dass sie mitbekamen, dass es eine Störung der Totenruhe ist oder aber ob sie es als sinnlos angesehen haben wie die Clowns auf einem Friedhof im Flick Flack zu springen, entzieht sich unserer Kenntnis.
Der Rückweg erfolgte auf der gleichen Route wie hin und ebenfalls ohne Störung. Wieder am Bahnhof angekommen, stellte man sich zu einem Kreis auf und begann mit der Ehrenzeremonie in dem als erstes Fackeln entzündet wurden und diese sich ebenfalls in den Kreis begaben. Der mittlerweile einsetzende Schneefall rundete das Bild ab. Als erstes begann eine Rednerin aus Aschaffenburg, gefolgt mit einem Redner aus Weimar und als letztes trat ein junger Redner aus der Börde hervor, um seine Trauer und seine Wut über die Zerstörung der Stadt Magdeburg zu bekunden. Anschließend besann man sich in einer Schweigeminute der 16.000 Opfer, die durch alliierte Kriegsverbrechen (Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung) allein in Magdeburg ihr Leben ließen mussten.

Als am Ende die Frage aufkam, wo denn die Mahnenden des Bombenterrors sind und ca. 300 Kehlen „HIER“ riefen, erreichte es nicht nur den Bahnhof, sondern wir wissen, dass es auch die Toten gehört haben und somit wurde ihnen gezeigt, IHR seid UNVERGESSEN.

Ob es auch in den kommenden Jahren Trauermärsche geben wird? Das ist bis jetzt unklar. Einzig das Gedenken ist wichtig, egal in welcher Form.


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