Dritte Mitte – AfD

Dritte Mitte – AfD

Am Donnerstagabend führte die AfD in der sterbenden Stadt Dessau-Roßlau eine kleine Kundgebung durch.

Nach etwa 1 ½ Stunden Abmarschverzögerung setzte sich der Zug der Waghalsigen mit einigen hundert Bürgern an der Georgenkirche vorbei, wo er von einem lustigen Karnevalsverein mit toller Musikanlage begrüßt wurde – mglw. war das ja auch die linke Gegendemo – hin auf dem Platz vor der Johanniskirche in Bewegung.

Nicht 100, auch nicht 50, sondern ganze zwei Mitglieder der Rechtspartei in ihren roten Parteijacken versetzten das AfD-Organisationsteam jedoch in helle Aufregung und Angst, dass es mehrmals bittend, ja flehend an die beiden Männer, die einfach Lust hatten ihre Flagge und Pro-Deutschland-Denkende-stehen-zusammen zu zeigen, heran trat und sie des Platzes verwies, weil einzelne Kundgebungsteilnehmer der AfD sonst nicht mitmarschiert wären. Zumindest bat man doch innig darum, dass sie trotz Kälte wenigstens ihre roten Parteijacken ausziehen mochten.

Aus Höflichkeit erklärten sich die beiden Mitglieder der Partei DIE RECHTE, umgeben von 30 freien und rechtsorientierten Nationalisten aus dem Umland, die unterwegs ganz böse, AfDfeindliche Parolen riefen und damit die AfD-Ordner in schiere Panik versetzen, dazu bereit, am Ende des Zuges, einer am linken einer am rechten Straßenrand, quasi als rückwärtige Beleuchtung hinterher zu trotten, wissend, dass manchmal die letzten die ersten sein werden.

Nach einigen furchtbar symptomkritischen Redebeiträgen des AfD-Landesvorsitzenden und der Bundesvorsitzenden über Merkel und die Flüchtlinge, wurde sich ausdrücklich vom bösen Rechtsextremismus distanziert, ja so sehr, dass niemand, auch nicht das ehemaligste Mitglied einer nationalkonservativen Partei Mitglied bei der AfD werden könne.

Lieber, lieber Herr Gabriel, wir haben gestern die Probe aufs Exempel erlebt: Die AfD ist wirklich ganz und gar ungefährlich für den Flüchtlingsstaat und brav und kein bisschen rechts und schon gar nicht, wie Sie behaupten, rechtsradikal!

Sie können Ihre Vertreter aus Rundfunk und Presse getrost effektiver einsetzen, denn Frau Petry kuschelt mit Ihnen doch was das Zeug hält.

Erst hat sie sich für Sie vom linksliberalen Flügel und Geldbeschaffer Bernd Lucke getrennt, jetzt will sie sich von ihrem rechtskonservativen Flügel und Stimmenbeschaffer Björn Höcke trennen! Deutet das gar auf eine zweite Spaltung hin? Das müssen doch sogar Sie von der SPD merken?

Frau Petry möchte sich neben Ihnen und natürlich der CDU als dritte Partei der Mitte etablieren und fungiert als Diffusor der Wut. Dazu braucht sie lediglich Bürger, die mutig genug sind auf die Straße zu gehen, aber verängstigt genug, noch nicht in eine wirklich rechtsnationale Partei einzutreten, die die nationale Katastrophe stoppen könnte und wollte. Dass sie aufs falsche Pferd setzen, werden diese Menschen spätestens dann erkennen, wenn  im nächsten Jahr 2 Millionen Flüchtlinge von der CDUSPD ins Land geholt werden und die AfD lediglich Einwanderungsobergrenzen fordert und die Renten- und Lohntüten deutlich weniger Geld ausweisen, als noch im Vorjahr.

Dabei haben die politischen Mitten in der Politik langsam aber sicher ausgedient. Die Grünen hatten ihre Berechtigung in den 80er Jahren. Seit sie Erwachsensex mit Kindern und Drogenkonsum legalisieren wollen, haben sie bei den meisten Menschen ausgedient. Die Liberalen haben Ihre politische Daseinsberechtigung spätestens da verloren, als die Porschefahrer auf Fahrräder absteigen mussten und die Wirtschaftsbosse mit Privatjets abhoben. In ganz Europa geht die Rechte voran, die Deutschen brauchen für manche Dinge eben länger, aber dann machen sie’s gründlicher als die Nachbarn.


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