Druck erzeugt Gegendruck – Ein Grundgesetz der Physik

Druck erzeugt Gegendruck – Ein Grundgesetz der Physik

Da hat die kleine Katrin Budde, SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Sachsen-Anhalt, gestern pups gemacht und da hat der große Führer der Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Wulf Gallert, sein riesengroßes Gesicht auf einem riesengroßen Wahlkampfplakat einigen Leuten im Lande gezeigt und schon berichtet das Staatsfernsehen unentwegt über die Wahlkampferöffnung dieser epochalen und kreativen Volksrepräsentanten.

Unentwegt machten Hör- und Sehfunk Parteiwerbung und das ist auch notwendig, denn nicht ein einziger Bürger der 2.000.000 Wahlberechtigten hätte sonst gewusst, dass die ganz große und die andere fast so ganz große Volkspartei ihre Wahlkämpfe in Sachsen-Anhalt begonnen haben! Und ehe man sich von der zutiefst nächstenliebenden Partei CDU hätte rügen lassen müssen, wurde gleich noch ordentliche Wahlwerbung für die rechtspopulistische Partei AfD gemacht, wenn auch, wegen der political correctness versteht sich, in einem kürzeren Zeitfenster.

Solcherlei Hoheitsrechte und Staatsprivilegien besitzt die kleine, politisch extrem rechte, Partei DIE RECHTE, natürlich nicht, weswegen sie sich wieder mal auf die Straße, diesmal in Stendal begab.

Der Landesparteivorstand rief daher interessierte und natürlich sozial und national gesinnte Bürgerinnen und Bürger auf, sich der friedlichen Demonstration für die Schaffung von Perspektiven, wie anständig bezahlte Arbeitsplätze, soziale Sicherheit für Junge und Alte, ländliche Infrastrukturförderung und die Erhöhung der inneren Sicherheit in Sachsen-Anhalt etc. durch die Innenstadt am 23.01.2016 anzuschließen.

Und das gelang, ganz ohne Steuergeldverschwendung, ganz ohne Staatsmedien, ganz ohne Facebook – gut 160 Bürger kamen und schlossen sich dem Protestzug an, von Jugendlichen bis zu betagten Senioren. Viele Leute hörten und schauten an geöffneten Fenstern wahrheitsbegierig, neugierig allemal zu.

Verschiedene Referenten der Partei DIE RECHTE nahmen das öffentliche Mikrophon in die Hand und teilten der interessierten Zuhörerschaft ihre politischen  Wahlkampfziele bzw. zehn Kernforderungen mit:

  • Erhaltung der deutschen Identität auch im 21. Jahrhundert und darüber hinaus bei sofortiger Beendigung des deutschen Kriegsschuldkultes, der Forderung nach sofortigem Abzug der amerikanischen Besatzer aus Deutschland und der Wiedereinführung der Souveränität und Selbstbestimmung Deutschlands (NEIN zu TTIP und CETA, JA zu NATO-Austritt und EU-Austritt)
  • Sofortige Einstellung deutscher Milliardenzahlungen für das Ausland (ausgenommen für internationale Katastrophenhilfe) die EU und NATO, Deutschland ist nicht das Sozialamt der Welt
  • Sofortige, möglicherweise nur vorübergehende, Grenzschließung um Deutschland bei gleichzeitigem bewaffneten Grenzschutz und dichten Grenzkontrollen
  • Sofortiger Zuwanderungsstopp! Sofortige Aufhebung der Duldung dauerhaft in Deutschland lebender Ausländer, Straffung von Asylverfahren, ausschließlich zentrale Unterbringung, kein Asylrecht bei Einreise über ein sicheres Drittland, Abschiebung bei Ablehnung des Asylantrags oder Wegfall des Asylgrundes, sofortige Ausweisung krimineller Ausländer nach Strafverbüßung
  • Wiederherstellung der inneren Sicherheit zum Schutz des eigenen Volkes vor fremden Übergriffen (wie sie sich z.B. durch die letzten kollektiven sexuellen Übergriffe in zahlreichen Bundesländern gegenüber deutschen Frauen durch Asylsuchende manifestierte), Schutz vor Kriminellen, Opferschutz, dazu ist eine angemessene personelle und technische Ausstattung der Polizei in Sachsen-Anhalt notwendig, ausgebildete Bürgerwehren und –Patrouillen müssen bis dahin den Schutz in Städten und Dörfern übernehmen, so wie das etwa in Norwegen und Schweden lange schon üblich ist
  • Es wird mit der Rechtspartei keinen Verzicht auf berechtigte deutsche Interessen geben, die Korrektur der Abtrennung der deutschen Gebiete östlich von Oder und Neiße muss deshalb friedlich erfolgen
  • Einführung und Förderung der direkten Demokratie, durch Stärkung der Mitbestimmung der Bürger durch Volksbegehren und Volksentscheide auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene, Einführung der 3-%-Hürden auch auf allen politischen Ebenen unterhalb des EU-Parlamentes, Direktwahl der Rundfunk- und Fernsehräte, Bundespräsidenten und Verfassungsrichter
  • Stärkung der regionalen Wirtschaft u.a. durch Abkehr von Dumpinglohnpolitik, Vergabe öffentlicher Aufträge vorrangig an regionale und lokale Firmen, sofortige Verstaatlichung von Banken, Energiesektor, Schlüssel- und Rüstungsindustrie, Abschaffung der Rundfunkgebühren, flächendeckende medizinische Versorgung durch niedergelassene Ärzte und Pflegefachpersonal, Infrastrukturförderung v.a.D. in den Dörfern und in Kleinstädten, weltweiter Atomausstieg und kein deutscher Alleingang
  • Bildung genießt tatsächlich oberste Priorität, Forderung eines einheitlichen Schulsystems bis zum Abitur in ganz Deutschland, Religionsunterricht außerschulisch und freiwillig, keine Inklusion, mehr Elterngeld, Krippen, Kitas und Schulen vor Ort, direkte Familienförderung, keine Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen mit der Familie, ideelle und materielle Förderung der traditionellen Familie, bestehend aus Frau, Mann und Kind
  • Umweltschutz (rationelle Transportmittel einsetzen, Förderung heimischer Produkte, Rückbau von Flussbegradigungen zugunsten ihrer natürlichen Auslaufzonen bei Hochwasser, Erhalt natürlicher Wälder, Mischwälder und Tierschutz, Klagerecht für Tierschutzverbände, weg von Massentierhaltung, ausschließlich Vergabe von Antibiotika an Nutztiere durch Tierärzte, nur unbedingt notwendige Tierversuche, kein Schächten, artgerechte Tierhaltung und Artenerhaltung)

In diesen zehn Kernforderungen sind die extremen rechten Forderungen selbstredend und sichtbar für jeden enthalten! Mögen es nun 160 Verwirrte gewesen sein oder einfach nur von der etablierten bigotten Parteienpolitik maßlos enttäuschte Bürger – sie klatschten Beifall und werden uns ihre Stimme zur Landtagswahl am 13.03.2016 geben.

Druck erzeugt Gegendruck – Ein Grundgesetz der Physik. Es sind die aufrichtigen, anständigen und mutigen Menschen, es sind aber auch die, die zuerst Sicherheit und Wohlstand für ihre eigenen Kinder und Familien fordern, ihre Heimat lieben, stolz sind, Deutsche zu sein, die die Schnauze randvoll haben von aufgezwungener Multikultur, Massenzuwanderung und staatlicher Vollversorgung von Wirtschaftsflüchtlingen aus der ganzen Welt bei gleichzeitiger Kostenumlegung auf die deutsche Bevölkerung, auf den kleinen Mann, der teilweise bei der gestrigen Demo schimpfend durch Schlaglöcher auf der Straße stolperte, weil die Stadt Stendal kein Geld für die Schlaglochreparaturen auf Straßen und Bürgersteigen hat.

Die so genannte und medial aufgebauschte Gegendemonstration war jämmerlich klein und man muss der handvoll überwiegend junger Mädchen mit ihren herzigen Luftballons und bunten Rasseln schon Mut und Respekt zollen, sich gegen 160 brutale Nazis bei nasskaltem Wetter auf Armweite an den Straßenrand gewagt zu haben. Heimlich hatten ihre linken Spitzbuben im Hintergrund in Schneebällen Pflastersteine eingepackt, mit denen sie, ohne Ansehung der Tatsache, dass im Umzug Kinder und Rentner mit liefen, warfen… und billigend in Kauf nahmen, diese schwer verletzen zu können. Und natürlich reagierten einige rechte Demonstranten darauf mit Erregung, Wut und Drohungen.

Die Polizei verhinderte das selbstverständlich, sonst hätten Gallerts Antifaschisten den Hintern versohlt oder gar selbst einen Schneeball an die Birne geworfen bekommen. Zwei ältere und finanziell außerordentlich gut situierte Mädchen hatten gar den Mut der Lebensmüden, sich zwar nicht vor einen von Flintenuschis Panzern, aber doch vor einen Zug 160 akut gefährlicher und mit Zähnen im Ober- und Unterkiefer bewaffneter Nazis und Rassisten zu setzen.

Die Rechtspartei hat ihnen hier durchaus für ihr Engagement zu danken, denn so schaffte sie es immerhin in einem Zeitungsbericht der Volksstimme beinahe sachliche Erwähnung zu finden. Dank Euch Prominentinnen!

Warum uns ein älterer Mann hinter dem Fenster im 5. Stock eines sanierten DDR-Blocks und eine Frau mittleren Alters, die aus einem Wohngebiet kommend auf unseren Umzug stieß, mit einem zackigen Hitlergruß Ehre bezeugten, entzieht sich unserer Kenntnis, wissen wir doch, dass das zumindest in Deutschland verboten ist. Sicherlich müssen es zwei verwirrte Stendaler und Stendalerinnen gewesen sein, die man möglicherweise die Härte des deutschen Strafrechts spüren lassen wird, während man kriminelle, klauende, die Umwelt verwüstende, sexuell ausgehungerte Sittenstrolche aus dem Ausland mit Merkels Federboa bestrafen wird. Denn Gerechtigkeit wird bei unseren politischen Christen gaaanz groß geschrieben.

Nun denn, die Wahlkampfkundgebung der extremen Rechtspartei ward vom Landesorganisationsleiter und Landeslistenplatzkandidaten Nr. 2 nach knapp drei Stunden am Bahnhof beendet, wer wollte bekam warmen Tee und belegte Brötchen zum Selbstkostenpreis und Parteimitgliedsanträge vom Landeslistenplatzkandidaten Nr. 4.

Bürger und Bürgerinnen unterhielten sich noch eine Weile mit dem Spitzenkandidaten der Partei DIE RECHTE zur nächsten Landtagswahl am 13. März und wunderten sich, dass der gar nicht aussah wie ein Rechtsextremist, sehr freundlich war und nicht mal eine schwarze, sondern eine rote Parteijacke mit der Furcht einflößenden Aufschrift: frei, sozial und national trug.

Druck erzeugt Gegendruck – auch eine noch so perverse und verlogene Regierung wird dieses Grundgesetz nicht aushebeln, denn es ist ein Naturgesetz!

Erwartungshaltungen, Glaubensmuster, Bewertungsstrukturen, Überzeugungen etc. bleiben auch dann erhalten, wenn Bundesminister einstweilen noch ihr Volk ungesühnt und öffentlich als Pack beschimpfen dürfen!

Übrigens sind der Partei DIE RECHTE hoch brisante und streng geheime Informationen aus dem sachsen-anhaltischen Innenministerium zugespielt worden und entgegen unserer sonstigen sprichwörtlichen Verschwiegenheit wollen wir diese hier und heute öffentlich machen:

Sowohl die kleine Frau Budde, als auch der große Herr Gallert wollen beide um jeden Preis die künftigen Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt werden… und, jetzt kommt’s: Wenn die wankelmütigen Wähler das partout nicht akzeptieren sollten, wollen sie ein in der ganzen Welt nie da gewesenes Experiment wagen, sie wollen eine gleichberechtigte links-linke Doppelministerpräsidenten- und Ministerpräsidentinnenspitze im Land Sachsen-Anhalt auf Augenhöhe bilden!!


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