Stadtratssitzung in Burg am 28.04.2016

Nicht etwa um das erwartbare Thema der umstrittenen Ortsumgehung in Reesen ging es in der heutigen Stadtratssitzung in Burg, sondern um die Enteignung der Garagenbesitzer in Burg, was Mitglieder der Partei DIE RECHTE veranlasste, an dieser Stadtratssitzung teilzunehmen.

Vorab hielten ca. 70 Bürger eine Mahnwache direkt vor der Stadthalle ab. Leider blieb der Käufer des Garagenkomplexes trotz Einladung der Sitzung fern, und das, obwohl er in Burg zugegen war. Angst vor des Volkes Wut?

Doch zurück zur Sitzung. Nach der ordnungsgemäßen Eröffnung der Stadtratssitzung kam auch gleich im TOP 2, Bürgerfragen, ein Vertreter der Interessengemeinschaft des Garagenkomplexes Burg Süd zu Wort.

Er fragte die Stadträte direkt, ob sie, die Stadträte, bereit wären, die Interessengemeinschaft zu unterstützen und wie sie mit dem heutigen Wissen abstimmen würden, wenn sie erneut über den Verkauf des Garagenkomplexes entscheiden müssten.

Zu Frage 1 antworteten die Stadträte, dass sie helfen würden, sofern es möglich sei.

Zumindest lenkte die Stadt ein und sagte, wer Käufer einer Garage war, bleibt auch weiterhin Besitzer und sie bedauert die Vorkommnisse.

Die Stadt könnte das Garagengrundstück zurückkaufen, wenn sie die Unkosten des Käufers deckt. Aber diese Unkosten seien wohl zu hoch und der Verwaltungsakt nicht mehr rückgängig zu machen.

Dann kam der Hinweis, dass die Delegation der Interessengemeinschaft heute zur Stadtratssitzung nur gekommen ist, um um finanzielle Unterstützung zu bitten, da sie die Kosten für den Unfug, den die Stadt verzapft hat, nicht tragen wollten.

Betretenes Schweigen der Stadträte und ein lauter Abgang der Interessengemeinschaft, die die Antwort erst einmal nicht hören wollte.

Nach der Info, dass aus Versehen Bäume im Goethepark beschädigt wurden und diese ersetzt werden mussten, waren unsere Parteimitglieder dann auch nicht mehr länger bereit, den Unfähigen bei ihren Lügen länger zuzuhören.

Hätten doch die gewählten Volksvertreter im Vorfeld die vom Grundstücksverkauf betroffenen Bürger erst einmal informieren und anhören können und müssen, generell sich gründlicher auf diese Stadtratssitzung vorbereiten müssen, und sich in so einer Sitzung vielleicht weniger gegenseitig beharken sollen, als lieber die Ängste und Sorgen der Bürger ernst zunehmen.

Es ist in jeder Stadt, in jedem Kreis- oder Landtag gleich, nirgends wird Politik für das Volk gemacht, sondern an ihm vorbeiregiert.

 

Partei DIE RECHTE

Kreisverband Magdeburg/Jerichower Land

 

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Protest-Demo am 21. April

um Nähers nachzulesen.

 

 


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